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Pflegetipps für
Phragmipedien
Vorkommen
Die Gattung
Phragmipedium kommt ausschliesslich in Zentral- und
Südamerika vor, während die verwandte Gattung
Paphiopedilum in Asien heimisch ist. Die Phragmipedien sind
meist Bodenpflanzen, die hell (nicht besonnt) stehen und
häufig an Gewässerrändern wachsen. Der
Bodenuntergrund ist Granit, also eher sauer. Empfehlenswert
sind wie bei allen Orchideengattungen sind
Primärhybriden, die meist weniger grosse Anforderungen
an die Kultur stellen.
Blütezeit
Neben
Ganzjahresblühern blühen die meisten Phragmipedien
im Frühjahr und Herbst.
Standort
Phragmipedien
wollen heller stehen als die Paphiopedilen, aber an keinem
direkt besonnten Standort. Bei Südlage ist durch einen
Vorhang abzuschirmen. Ein temperiertes
Gewächshaus(Nachttemperatur um 14 Grad Celsius) ist am
geeignetsten. Temperaturschwankungen von 6 bis 11 Grad sind
erwünscht, ebenso Luftzirkulation.
Pflanzstoff
Gut
durchlässiges Substrat mit ausreichender Drainage, um
Staunässe zu vermeiden (Wurzelfäulnis). Grobes
aufgekalktes Rindensubstrat (5 gr./Liter), ein Torf/
Quarzsandgemisch (60 : 40) oder Greenmix wird empfohlen.
Giessen und
Düngen
Gegossen wird
vorzugsweise mit Regenwasser. Das Substrat darf nie
austrocknen. Bewährt hat sich ein Uebertopf mit einer
Lage Kieselsteine, damit das Wasser abfliessen kann. Braune
Blattspitzen weisen auf Trockenheit während des
Wurzelwachstums hin. Es darf nur sehr schwach (mit 1/5 der
für Zimmerpflanzen angegebenen Stärke) und nur
während der Wachstumsperiode gedüngt werden. Nach
vier bis sechs Monaten ist mit neutralem Wasser
durchzugiessen.
Verpflanzen
Vorteilhaft
ist das jährliche Umtopfen. Ausläufer bildende
Pflanzen, wie P. besseae, P. caricinum oder P. schlimii
benötigen als Flachwurzler Schalen (keine tiefen
Töpfe).
(Werner
Huber)
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