Schweizerische Orchideengesellschaft Regionalverein Zürich

Der Orchideenverein Zürich ist ein Regionalverein der Schweizerischen Orchideengesellschaft mit dem Ziel der Förderung der Orchideenkunde, der Orchideenpflege und des Orchideenschutzes.

An unseren monatlichen Treffen präsentieren wir Ihnen
Vorträge und Ausstellungen zum Thema Orchideen. Mitglieder zeigen blühende Pflanzen und erteilen Pflegetipps. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit Orchideen zu erwerben oder zum Kauf anzubieten. Besucher sind herzlich zu unseren Monatsveranstaltungen eingeladen.
Achtung !
Wegen Sanierung der Räumlichkeiten in der Stadtgärtnerei finden unsere Monatsveranstaltungen ab Februar 2012 und bis auf Weiteres in der Sukkulenten - Sammlung, Mythenquai 88, 8002 Zürich statt. Beginn 19.30 Uhr
Bus 161 / 165 ab Bürkliplatz, Tram Nr. bis Brunaustrasse, genügend P vorhanden


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Pflegetipps für Phragmipedien

Vorkommen
Die Gattung Phragmipedium kommt ausschliesslich in Zentral- und Südamerika vor, während die verwandte Gattung Paphiopedilum in Asien heimisch ist. Die Phragmipedien sind meist Bodenpflanzen, die hell (nicht besonnt) stehen und häufig an Gewässerrändern wachsen. Der Bodenuntergrund ist Granit, also eher sauer. Empfehlenswert sind wie bei allen Orchideengattungen sind Primärhybriden, die meist weniger grosse Anforderungen an die Kultur stellen.

Blütezeit
Neben Ganzjahresblühern blühen die meisten Phragmipedien im Frühjahr und Herbst.

Standort
Phragmipedien wollen heller stehen als die Paphiopedilen, aber an keinem direkt besonnten Standort. Bei Südlage ist durch einen Vorhang abzuschirmen. Ein temperiertes Gewächshaus(Nachttemperatur um 14 Grad Celsius) ist am geeignetsten. Temperaturschwankungen von 6 bis 11 Grad sind erwünscht, ebenso Luftzirkulation.

Pflanzstoff
Gut durchlässiges Substrat mit ausreichender Drainage, um Staunässe zu vermeiden (Wurzelfäulnis). Grobes aufgekalktes Rindensubstrat (5 gr./Liter), ein Torf/ Quarzsandgemisch (60 : 40) oder Greenmix wird empfohlen.

Giessen und Düngen
Gegossen wird vorzugsweise mit Regenwasser. Das Substrat darf nie austrocknen. Bewährt hat sich ein Uebertopf mit einer Lage Kieselsteine, damit das Wasser abfliessen kann. Braune Blattspitzen weisen auf Trockenheit während des Wurzelwachstums hin. Es darf nur sehr schwach (mit 1/5 der für Zimmerpflanzen angegebenen Stärke) und nur während der Wachstumsperiode gedüngt werden. Nach vier bis sechs Monaten ist mit neutralem Wasser durchzugiessen.

Verpflanzen
Vorteilhaft ist das jährliche Umtopfen. Ausläufer bildende Pflanzen, wie P. besseae, P. caricinum oder P. schlimii benötigen als Flachwurzler Schalen (keine tiefen Töpfe).

(Werner Huber)