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Pflegetipps für
Phalaenopsis
Vorkommen und
Temperaturen
Die
Hauptvorkommen liegen in Südostasien und auf den
südpazifischen Inseln. Die Mehrzahl der Arten
wächst epiphytisch, das heisst auf den Bäumen, im
tropischen resp. subtropischen Klima. Sie benötigen
eine Nachttemperatur von über 17 Grad Celsius.
Kühler zu halten (nachts 14 - 15 Grad) sind die
Pflanzen der verwandten Gattung Doritis.
Blütezeit
Die
Hauptblütezeit ist im Frühjahr, die der
Doritis-Arten im Sommer. Nach Ende des Blütenflors
können sich an den noch grünen Rispen neue
Seitenrispen bilden (Alte Rispen bei gesunden und
kräftigen Pflanzen um 2/3 kürzen, 1 - 2 Augen
belassen).
Standort
Am besten
eignen sich dafür Südwest-, West- oder
Nordwest-Lagen. Reine Nordlage ist meistens zu dunkel. Die
Pflanzen werden an zugfreier Stelle auf Gitterroste in
Schalen gestellt, die man mit Blähton und Wasser
füllt. Die so erzeugte Verdunstung reicht meistens aus,
um rund um die Pflanze ein feuchteres Kleinklima zu
erzeugen. Von März - Oktober ist mit normalem
Gardinenstoff zu schattieren.
Giessen
Wenn
möglich 1 x pro Woche mit Regenwasser kräftig
giessen, bei kleinen Töpfen 2 x wöchentlich. Das
Wasser muss unten durchlaufen .
Düngen
Während
der Blattwachstumszeit zweiwöchentlich mit einem
handelsüblichen Dünger. Dabei ist mit der
Hälfte der für Zimmerpflanzen angegebenen
Stärke zu düngen. 1 x pro Monat wird das Substrat
mit Leitungswasser durchgeschwemmt, um eine Salzanreicherung
zu vermeiden.
Umtopfen und
Pflanzstoff
Wird das
Substrat erdig, so ist nach Ende der Blüte und bei
neuem Wurzelwachstum umzutopfen. (nicht im Juli und August).
Gesunde Phalaenopsisblätter fühlen sich hart an.
Werden sie weich und färben sie sich von der Spitze
nach innen gelb, ist sofort umzutopfen (Wurzelfäule).
Alle weichen Wurzeln und noch vorhanden Rispen werden dabei
entfernt und der Wurzelballen mit Wasser sauber abgewaschen.
Vor dem eintopfen den Wurzelballen mit einem Fungizidpulver
einstäuben. Die Pflanzen werden in kleinstmögliche
Plastiktöpfe gesetzt. Dann wird das untere Drittel mit
grober Rinde aufgefüllt (Drainage). Nach oben mit
feinerem Pflanzstoff nachstopfen. Die Pflanze muss fest
sitzen! Lange Wurzeln ausserhalb des Topfes belassen. Als
Substrat Rinde in grober, mittlerer und feiner Körnung,
sowie brockiger Weisstorf, je 1/4 verwenden. Dazu etwas
kohlensauren Kalk gegen Versauern des Pflanzstoffes
untermischen.
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