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Pflegetipps für
Paphiopedilum
Vorkommen
Die einzelnen
Arten (alle im Anhang 1 des Artenschutzabkommens!) sind
beheimatet in einem Streifen von Indien über China,
Thailand bis zum Malaiischen Archipel. Im Handel sind
vorallem Hybriden. Sie sind für eine Zimmerkultur auch
viel besser geeignet als die Naturformen.
Blütezeit
Es gibt das
ganze Jahr blühende Arten. Hauptblütezeit ist aber
im Herbst/ Winter.
Standort
Es soll ein
heller Ort ohne direkte Sonnenbestrahlung mit einer normalen
Zimmertemperatur sein. Im Winter zwischen 18 - 22 Grad
Celsius. Bei einem Fensterbrett sollte die darunterliegende
Heizung ausgeschaltet oder aber sehr stark gedrosselt
werden.
Giessen und
Düngen
Es soll immer
gegossen werden, wenn das Substrat seit 1 - 2 Tagen
ausgetrocknet ist. Das kann im Sommer und während der
Heizperiode 1 - 2 Mal pro Woche sein. Vorsicht: In der
Uebergangszeit, wenn Aussen- und Innentemperaturen gleich
sind, kann es 1 - 2 Wochen dauern! Wenn gegossen wird, soll
nachher der Pflanzstoff triefend nass sein. Die Pflanzen
dürfen aber nie im Wasser stehen, also keine
Unterteller oder Uebertöpfe verwenden. Pflanzen nicht
besprühen. Wenn möglich Regenwasser verwenden. Es
kann bei jedem Giessen ein Viertel bis die Hälfte der
angegebenen Menge Dünger zugegeben werden. (z.B.
Wuxal)
Umtopfen und
Pflanzstoff
Jährlich,
aber längstens alle 2 Jahre in den
kleinstmöglichen Topf. Tote Pflanzenteile und Wurzeln
sowie alte Pflanzstoffreste entfernen. Die Pflanze unter
fliessenden Wasser sauber reinigen. Als Pflanzstoff eignet
sich feine Rinde mit einem Zusatz eines
Feuchtigkeitshalters, z.B. Perlite,
Schwammgummiflöckchen, Holzkohleschrot oder Torf.
Unbedingt auf einen Giessrand von mindestens 1 cm Höhe
achten.
Parasiten
Die
grösste Gefahr, nebst Schnecken, stellen die
Schildläuse dar: kleine, rundliche bis ovale, scheinbar
unbewegliche Plättchen von bräunlicher bis
gräulicher Farbe von bis zu einem Durchmesser von ca. 3
mm. Häufig an der Blattunterseite den Nerven entlang in
grossen Mengen. Beim Auftreten von Schildläusen muss
sofort gehandelt werden. Im Zimmer am besten durch
Besprühen mit einer Lösung aus je 1/2 Brennsprit
und flüssiger Schmierseife.
(Roland
Rusterholz)
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