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Pflegetipps für Cymbidien
Vorkommen
Die Wildformen
dieser herrlichen Züchtungen stammen aus dem Himalaya.
Die gross- und kleinblumigen Sorten verlangen ähnliche
Bedingungen wie in ihren Ursprungsländern
Standort
Im mässig
geheizten Zimmer nahe am Fenster, aber vor der direkten
Sonne geschützt. Im Sommer ist die Kultur im Freien
möglich, z.B. im Halbschatten eines Baumes. Ein mit
Wasser gefüllter Unterteller mit einer "trockenen
Insel" für den Cymbidientopf hält die Schnecken
fern. Im Oktober, vor dem ersten Frost, müssen
Cymbidien hereingeholt werden.
Temperaturen
Cymbidien
begnügen sich mit einer Nachttemperatur von 10 - 12
Grad Celsius, tolerieren aber auch höhere Werte. Die
Tagestemperatur muss mindestens 5 Grad höher sein. Gute
Luftzirkulation und reichliches Besprühen der
Blätter bei Temperaturen über 20 Grad fördern
ein gesundes Wachstum.
Giessen und
Düngen
Je höher
die Temperatur, desto höher der Feuchtigkeitsanspruch,
d.h. in der Regel etwa 2 x pro Woche giessen. Alle 14 Tage
mit einer leichten Düngerbeigabe.
Umtopfen und
Pflanzstoff
Alle 2 bis 3
Jahre wird umgetopft, wobei die ältesten, meist
blattlosen Bulben und alle toten Wurzeln entfernt werden.
Altes Substrat abschütteln. Beste Umtopfzeit ist nach
der Blüte, also im Frühling, bis spätestens
Ende April. Als Substrat hat sich grobe Pinienerde, ev. mit
Holzkohlestücken und etwas Kokos oder Torffasern
bewährt.
Schädlinge
Bei trockener
Luft können Spinnmilben und Thrips auftreten, erkennbar
an weisslichen Blättern (tote Blattzellen).
Russtau-Befall deutet auf Blatt- oder Schildläuse hin.
Bekämpfung mit den üblichen Insektiziden oder mit
Schmierseife gründlich abwaschen.
(Dora
Gerhard)
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